Die junge Sopranistin Tina Scherer begann ihre Bühnenlaufbahn an der Züricher Oper als Eliza Doolitle in „My fair lady“. Bei den internationalen Festspielen in Aix-en-Provence war sie im Sommer 2002 engagiert. 2003 wurde die lyrische Sopranistin an die Rheinoper
Düsseldorf verpflichtet und wechselte mit Beginn der Spielzeit 2005/2006 an die Deutsche Oper Berlin.

 
Darüber hinaus macht sie sich als Konzertsängerin einen Namen und gastierte u.a. bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, in der Kölner Philharmonie, der Stuttgarter Liederhalle, der Philharmonie Essen, der Laeiszhalle Hamburg, der Tonhalle Düsseldorf und im Konzerthaus sowie der Philharmonie Berlin.
In reger Konzerttätigkeit widmet sie sich außerdem dem Liedgesang, insbesondere den Liedern der Deutschen Romantik. Dort verbindet sie eine enge Zusammenarbeit mit Dieter Paier und Martin Stadtfeld.
 
Zu den Dirigenten, mit denen sie zusammenarbeitet, gehören Yves Abel, Philipp Augin, Constantinos Carydis, Marcus Creed, Jonathan Darlington, John Fiore, Reinhard Göbel, Ralph Otto, Kirill Petrenko, Hans-Christoph Rademann und Helmuth Rilling. Aufnahmen für Rundfunk, Fernsehen und CD runden ihr musikalisches Schaffen ab.
 
Tina Scherer ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. So gewann sie den 1. Preis des internationalen Hilde-Zadek-Gesangswettbewerbes in Wien (2003). Beim Bundeswettbewerb Gesang gewann sie im November 2004 den 2. Preis in der Sparte Musiktheater sowie den Sonderpreis für die beste gesangliche Leistung.
 
Ihre Ausbildung erhielt Tina Scherer bei dem Düsseldorfer Tenor Werner Compes und an der Musikhochschule Köln bei Frau Prof. Klesie Kelly-Moog, wo sie ihr Studium mit Auszeichnung abschloss. Sie besuchte Meisterkurse bei Philip Langridge, Thomas Quasthoff, Brigitte Fassbaender und Gundula Janowitz, mit der sie seit 1999 regelmäßig arbeitet.
 

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